Advertisement

Grundsatzartikel

Studio-Tüff

Login






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Sequoia im Einsatz PDF Drucken E-Mail

In den Londoner Abbey Road Studios, in denen bereits Bands wie die Beatles oder Pink Floyd ihre Stücke einspielten, fanden am 16. und 17. Juli 2008 die ersten kommerziellen Aufnahmen statt, bei denen allein digitale Mikrofone zum Einsatz kamen. Das London Symphony Orchestra spielte dabei Werke des ungarischen Komponisten Béla Viktor János Bartók und des deutschen Komponisten Johannes Brahms. Aufgenommen wurde auf zwei parallel laufenden Sequoia Workstations.

Tonmeister Wolf-Dieter Karwatky von der BKL Recording Group plante die Aufnahmen etwa ein Jahr. „Nach einem Gespräch mit dem Artist Relations Manager von Sennheiser, Gregor Zielinsky, kam zwei Monate vor dem Termin die Idee, die komplette Mikrofonierung mit den neuesten digitalen Mikrofonen von Sennheiser und Neumann zu machen. Nach Rücksprache mit dem Produzenten Michael Fine und den Abbey Road Studios war das Ganze dann beschlossene Sache.“

Bei Bartók kamen insgesamt 30 digitale Mikrofone zum Einsatz, bei Brahms ein paar weniger. „Als Vorverstärker waren RME DMC842 im Einsatz, deren Ausgangssignale über MADI direkt auf Sequoia aufgezeichnet wurden“, so Karwatky.

Die BKL Recording Group entschied sich vor einiger Zeit für Sequoia als Aufnahmemedium, das dann auch vom Produzenten und Grammy-Gewinner Michael Fine angeschafft wurde. „Die Entscheidung für Sequoia war dann auch für die Postproduktion wichtig, da Michael Fine unabhängig von Hardware arbeitet und auf seinem Laptop in jedem Winkel der Welt Mehrspurschnitt durchführen kann, was er dann auch gerne tut. Die EDL schickt er mir dann über 'yousendit' und ich kann dann schnell eine Teilabmischung für den Künstler machen.“, erzählt Karwatky.

Für die Aufnahmen von Bartók und Brahms wurden die für Sequoia notwendigen Komponenten (zwei PC-Systeme und DMC842) von Stephan Flock von RME zur Verfügung gestellt. Weitere Stärken der Seqoia-Software zeigten sich dann auch am Ende der Aufnahmen, wie Karwatky berichtet: „Auch die umfangreichen Schnittmöglichkeiten von Sequoia sind in der Nachbearbeitung eine große Hilfe gewesen.“

www.magix.com