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„Wir Menschen brauchen Musik, die mit den Sternen spielt, Musik, aus der die Sonne scheint, Worte, die unsere Seelen einen."

Diese Antwort geben Gasoline auf die Frage nach der Zukunft des Rock. Der musikalische Geist der 60er und 70er Jahre geht Hand in Hand mit Songs aus dem Hier und Jetzt, voller Humor und Wahrhaftigkeit, mit dem Glauben an morgen.
In Ihrem Blues/Pop/Rock geht es um nicht mehr und nicht weniger als um Liebe, Sex, Tod, Trauer, Freundschaft, Abschied, Sehnsucht, Enttäuschung, Einsamkeit und Euphorie.

Während die Medien langsam verwahrlosen und das Business verzweifelt nach neuen Goldeseln sucht, ist das Rezept von Gasoline mutig und faszinierend einfach:
Der Glaube an die Kraft der Liebe!
Die sympatischen Querköpfe von Gasoline pflegen damit einen rebellischen Geist und legen Euch Ihre Träume zu Füßen. - Tretet sachte darauf.

Revolution will come!! Gasoline loves you!!

Wenn man an Gasoline denkt, gehen einem immer auch runde 40 Jahre Musikgeschichte durch den Kopf. Dezent bluesgetriebene Riffs und Melodien zwischen amerikanischem Neo-Folk der Jetzt-Zeit, Southern-Rock mit Namen wie Lynyrd Skynyrd oder Allman Brothers, Psychedelic-Rock der Bay Area, Guitar-Heroes der Sechziger und Siebziger aber auch Namen wie die Black Crowes markieren lange vermisste musikalische Heimat für Freunde handgemachter Musik.

Vor einigen Jahren überraschten uns die Remscheider mit einer rein akustischen Bühnenshow. Zwei Gitarren und Gesang, hier und da ein Schellenring - fertig war die Laube. Leider erreichte das die MTVIVA-Generation nur in den seltensten Glücksfällen. Inzwischen haben sich die ursprünglich drei Recken auf einen schlagkräftigen Fünfer erweitert, greifen nur noch in Ausnahmefällen zu akustischem Inventar und sind längst abendfüllend.

Störrische Trendresistenz und den blues- und soulgetränkten Rock'n'Roll haben sie sich auf die Fahnen geschrieben, und sind doch weit mehr als das. Denn jenseits aller Klischees der 60er-Retro-Verdächtigkeit zeigen uns die fünf um den charismatischen Frontmann Jens Bakker zwischen gefühlvoller Akustik und gnadenlosem Rock ihre Musik als Essenz amerikanischer Gitarrenmusik. Immer abwechslungsreich, erobern sie nicht nur ältere Semester sondern auch den Nachwuchs eben der MTVIVA-Generation.

Ohrwürmer hatten sie schon immer reichlich zur Verfügung, aber mit den elektrisch erweiterten Dynamikbereichen werden ihre Stücke zum kurzweiligen Vergnügen und großen Entertainment.

In der Medienwelt ist es fast schon eine Ewigkeit her, 2004 veröffentlichten Gasoline ihr Debüt, „We Love Mama".

Heute, drei heiße Sommer und jede Menge Live- und Probenarbeit später, schreiben die Remscheider ihre Geschichte weiter und legen uns via Valve Records „Soul Potion" zu Füßen, oder besser in den Player.

Wer die fünf einmal live gesehen hat, ist definitiv auch ein nächstes Mal wieder dabei, und daß ihre Musik hängen bleibt, ist Markenzeichen. Kein Wunder also, wenn der gestandene Fan die meisten Stücke schon kennt und eigentlich nur auf den kleinen Silberling aus dem Bergischen gewartet hat. Kein Wunder aber auch deshalb, weil die Anfang-Dreißiger sich absolut treu geblieben sind.

„Soul Potion" macht da weiter, wo „We Love Mama" dringend nach Zugabe schrie. Elf neue Titel zeigen uns Gasoline eingängig, ohne daß sie sich anbiedern oder aufdringlich wirken, und abwechslungsreich, ohne daß sie auch nur für einen Cent Wiedererkennungswert einbüßen.

Nach eventuellen Vorlieben gefragt lassen sie sich am ehesten auf Altertümer wie Humble Pie, Free und Otis Redding festlegen, und wenn auch ihr Zitatenschatz weit darüber hinaus geht, stellt sich die Frage nach der Aktualität dieser Musik allenfalls akademisch.

Keine Frage, Jens Bakker ist ein Sänger, den man so leicht nicht vergisst, der diese Band erstmal dominiert. Eine Stimme, die man unter tausenden wieder erkennt. Der Mann bringt sein Charisma selbst durch die Drähte der heimischen Anlage und shoutet sich durch Stücke, die allesamt mehr oder weniger das Zeug zum Ohrwurm haben, ist Frontmann und Sprachrohr der Gruppe. Das ist gängige Aufgabenverteilung, hat Tradition und entspricht auch dem Naturell jedes Einzelnen der Fünf. Guckt man allerdings genauer hin, wird eins sehr schnell klar, hier ist kein Einzeltäter am Werk. Einer kann hier nicht ohne den anderen sein, und auch wenn Bakker die meisten Texte schreibt, ist Gasoline, ist diese Musik den fünfen viel mehr als nur eine Band - und das hört man, kann es fast greifen.

Ihr „Sweet Rock'n'Roll", wie sie die Mischung aus handgemachtem 60's-Rock, Psychedelic, Southern Rock und einem guten Schuß Rythm'n'Blues nennen, renoviert die einzelnen Zutaten zum musikalischen Gegenentwurf in Zeitlosigkeit. Und ganz weit weg von MTVIVA's hektisch digitaler Medienwelt ist dabei eine Platte entstanden, die sich am Menschen und nicht an technischen Superlativen orientiert!

www.gasolinemusic.de
www.myspace.com/gasolinemusic
www.valve-records.com

Gasoline - Soul Potion
Label: Valve Records, # 7086
Vertrieb: Amazon

Gasoline - We Love Mama
Label: Valve Records, # 5084
Vertrieb: Amazon

Gesang - Jens Bakker
Schlagzeug - Stefan Beßler
Bass - Jens Grebe
Gitarre - Oliver Möller
Gitarre - Andreas Merten


Gasoline c/o Andreas Merten
Fichtenstr. 114
42855 Remscheid

Tel.: 02191 691848 (Jens)
Tel.: 02191 2092857 (Andreas)

www.gasolinemusic.de
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