JustMusic Berlin, Moritzplatz

JustMusic

Der neue Musiker-Megastore

Am 10. Juni öffnete der neue JustMusic-Megastore am Berliner Moritzplatz zum ersten Mal seine Pforten. Auf 7000 qm Ausstellungs-fläche und 5 Etagen bekommt der Musiker alles zu sehen, was die Musikindustrie zu bieten hat.
Der neue JustMusic-Megastore ist mehr als ein großes Musikgeschäft – eine Erlebniswelt der Musik, Europas Paradies für Musiker und Musikbegeisterte, wobei man wirklich an alles gedacht hat. Neben verschiedenen Seminar-räumen stellt der eigene SkyLiveClub im Haus eine Event-Location für Seminare oder Workshops dar, die bis zu 699 Gästen Platz bietet.

Interview mit Finn Martin

Finn MartinDie Suche nach dem einzigartigen Moment

Finn Martin ist Vollblutmusiker und Weltenbummler, der bereits als Teenager mit seiner ersten Band Cocùn den ersten Plattenvertrag unterzeichnen durfte, Songs für diverse Künstler schrieb, mit Asher Lane rund um den Erdball reiste und heute als 29-jähriger immer noch überall auf der Welt zuhause ist. Seine ständige Bewegung schenkte ihm die Inspiration für sein Soloprojekt, das in einer einzigartigen Mischung aus Folk und Elektro seine Geschichten erzählt. »Around The World« - der Albumtitel ist Programm: akustische Gitarren, elektronische Beats und mystische Sounds ergeben die außergewöhnliche Kombination, die er braucht, um den vielseitigen Eindrücken voll bittersüßer Melancholie und pulsierendem Leben auf der Suche nach dem einzigartigen Moment gerecht zu werden.

Interview mit BxDxF

BxDxF_bandpic2011iCROSSOVER 2.1 AUS KÖLN

BxDxF heißt die Band um Leon Fuller aka 1EON, Julia Binder, Benni Koch und Mike Rollmann. Geprobt wird in einem Keller in einem Gewerbezentrum der Kölner Neustadt-Süd, und in den letzten Jahren konnten zahlreiche Preise und Awards abgeräumt werden: Deutscher Rock Award, Deutscher HipHop Award und Bester Europäischer Newcomer Live. Beim Emergenza Bandcontest kamen BxDxF ins Europafinale.
Die Band spielte als Headliner bei angesagten Events, als Support unter anderen für die Bloodhound Gang oder die Sportfreunde Stiller und kann auf 250 Auftritte zurückblicken – teilweise sogar vor mehr als 140.000 Leuten. Eine Tour verschlug die Band nach Afghanistan. Sie wurde von der Bundeswehr zu mehreren Konzerten eingeladen. Keine Bühne und kein Land sind vor der Band aus Köln sicher. Bei ihrer dritten UngarnTour ließen sie verschwitzte Körper, selige Gesichter und neue Freunde zurück. Wenn man sich BxDxF anhört, egal ob auf CD oder live, dann hört man pure Energie. Leon und Julia als FrontDuo sind ein einziger Entertainment-Faktor Und mit Sicherheit einzigartig. Hier treffen harte Gitarrenriffs auf HipHop Grooves, messerscharfe Raps auf hymnischen Gesang – und alles gepowert von einer tighten, agilen und sehr kraftvollen Band.
Xound traf die Band im Proberaum und sprach mit den Musikern über den Bund Deutscher Fischer und andere Hintergründe.

Interview mit LaFee

Frei

FINALLafee353 Dass Tapetenwechsel einem Künstler durchaus gut tun kann, sieht man an LaFee. Mit neuem Sound, neuem Team und neuem Outfit ist LaFee nach zweieinhalb Jahren selbstbewusst zurückgekehrt und das Comeback steht ihr gut.
Bereits im Juni 2011 veröffentlicht die EMI LaFee´s neue Single „Ich bin“, Ende August folgt schließlich das Album mit dem Titel “Frei“.
LaFee´s neue Musik hat sich mehr dem Pop geöffnet, ist moderner geworden und bietet der charismatischen Stimme mehr Raum, sich zu entfalten.
Als LaFee 2006 mit ihrem ersten Album startet, ahnt noch niemand den enormen Erfolg, der die damals 15-jährige Sängerin erwartet. Viele Chart-Erfolge, viele Preise und Auszeichnungen begleiten LaFee´s Karriere. Im Januar 2009 erscheint LaFee´s Album „Ring Frei“. Es soll das letzte Album mit ihrem langjährigen Produzententeam sein, denn LaFee beendet danach die Zusammenarbeit.
Größenwahn? Nein, lediglich der bescheidene Wunsch der engagierten Künstlerin, bei ihrem eigenen Projekt ernst genommen und gehört zu werden.

Interview mit Auletta

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Make Love Work

Bereits 2009 landete die Mainzer Band Auletta mit ihrem Album „Pöbelei & Poesie“ einen großen Hit. Jetzt haben sie mit „Make Love Work“ noch eins nachgelegt und punkten schon wieder in den Charts.
Aus dem britischen Indy-Sound wurde ein Mix, der alles vereint, was gefällt: Altes, Ehrwürdiges, Modernes – eben poppiger in Sachen Schlagzeug, dennoch rockige Gitarren, Club, HipHop, Gospel, R&B. Soul & Pop meets Preacher Style (übersetzt Predigerstil) und Gospel. Überraschend für den einen oder anderen, doch die Band ist kreativ und hat den Mut, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen. Durch harte Arbeit, Mut zu neuen musikalischen Experimenten und ein bisschen Glück haben es Auletta auch dieses Mal wieder geschafft. Außergewöhnlich waren sie schon zu Beginn ihrer Karriere. Übrigens, der ebenso außergewöhnliche Name stammt aus Italien. Dort haben die Musiker mal in der Stadt Auletta Urlaub gemacht.
Frontmann Alex und Gitarrist Martin sprachen mit Xound über ihr neues Album.

60 Jahre Roland Meinl

Die Firma Meinl feiert ihren 60. Geburtstag.

meinl Im Jahr 1951 als Ein-Mann-Unternehmen von Roland Meinl gegründet, entwickelte sich der Betrieb im Laufe der letzten 6 Jahrzehnte zu einem weltweit erfolgreichen Hersteller und Vertrieb von Musikinstrumenten.

SAE Institute Bochum

saelogoEndlich ist es soweit: Das neue und somit achte deutsche SAE Institute ist am Montag, dem 14.11.2011 wie geplant in Bochum an den Start gegangen. 

Mit der neuen Bochumer Filiale hat das SAE Institute seine Präsenz in Deutschland weiter ausgebaut. Damit können Medieninteressierte in insgesamt acht deutschen Städten einen SAE-Studiengang absolvieren. Als Standort wurde der ehemalige Luftschutzbunker »Zentralmassiv« am Springerplatz in Bochum ausgewählt. Wir trafen Timo Swoboda, den Leiter der SAE Bochum.

Interview mit Cäthe

bild7Ich muss gar nichts

„Ich muss gar nichts“ - so lautet der Titel von Cäthes Debutalbum. Was verbirgt sich dahinter? Trotzköpfigkeit? Nein, eher die Entschlossenheit, aus dem Herzen heraus einen eigenen Weg zu gehen – mit aller Konsequenz.
Doch viele Plattenfirmen, Rundfunk- und TV-Sender denken leider immer in Schubladen und Zielgruppen. Das Bauchgefühl der A&R-Leute bei den Plattenfirmen ist fast völlig dem Anspruch auf Kalkulierbarkeit und der Risiko-Optimierung gewichen.
Und in den Medien sieht es nicht besser aus. So bestimmen eher Markforschungsergebnisse als die Intuition aufgeschlossener Redakteure das Programm bei TV- und Rundfunksendern.
Ganz gleich, ob man an die privaten Medien oder die Öffentlich-Rechtlichen mit ihrem so genannten „Kulturauftrag“ denkt - für Außenseiter ist hier meist kein Zugang.

Interview mit For A Minor Reflection

Grüße aus Island

Die Musik der isländischen Band „For A Minor Reflection“ ist etwas ganz Besonderes. Die 20–jährigen Musiker aus Reykjavík - Kjartan Holm (Gitarre), Guõfinnur Sveinsson (Gitarre und Piano), Elvar Jón Guõmundsson (Bass) und Andri Freyr Porgeirsson (Drums und Percussion) - bezeichnen ihre Musik selbst als „melodiösen Post-Rock, doch was die Band von vielen anderen Bands unterscheidet: Es gibt keinen Sänger.Trotzdem funktioniert die Musik extrem gut und erinnert eher an eine klassische Sinfonie im zeitgemäßen Gewand als an herkömmliche Rockmusik, wobei der Zuhörer immer wieder durch packende Melodien und Atmosphären in den Bann gezogen wird.

Zur Zeit ist die Band auf Welttournee, um ihr neues Album „Höldum“ vorzustellen, das im September veröffentlicht wurde. Bei ihrem Konzert in Köln hatten wir Gelegenheit, die Band zu treffen und live anzuschauen.Unterstützt von Visuals mit isländischen Fotos und Videos, die auf eine Leinwand hinter der Band projiziert wurden, füllte die Band die Location mit intensiven Atmosphären und einem großen Klangspektrum.

Selbst wenn die Musiker auf der Bühne alles gaben, blieben leider viele Details auf der Strecke, denn die Lautstärke war kaum zu ertragen – scheinbar ist der Mixer der Band halb taub. Doch es war trotz des Sounds eine überzeugende, kurzweilige Performance –ganz ohne Leadsänger. Man kann sich daher vorzustellen, wie solch ein Konzert mit gutem Sound abgehen würde.